Tenorlaute

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glambfmbasdler
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Re: Tenorlaute

Beitrag von glambfmbasdler » Di 18. Jun 2019, 16:26

Plan-Update mit Griffbrett und Steg. Ich weiche hier natürlich wieder mal von der klassischen Bauweise ab, lege das GB auf die Decke und verwende Metallbünde.
P1060919.jpg
Ein weiterer Materialtest für den Wirbelkasten mit Khaya/Ahorn/Khaya verlief relativ unbefriedigend.
P1060916.jpg
P1060917.jpg

Zederndehner
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Re: Tenorlaute

Beitrag von Zederndehner » Di 18. Jun 2019, 17:30

Autsch, ja da würde ich tatsächlich zu strukturfestem Holz wie Ahorn pur wechseln. Und die Wandstärke des Wirbelkastens immer im Verhältnis zur Wirbelstärke wählen.
Dann hält das. (siehe Geigen/gambenbau)

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Re: Tenorlaute

Beitrag von glambfmbasdler » Di 18. Jun 2019, 17:42

Zederndehner hat geschrieben:
Di 18. Jun 2019, 17:30
Autsch, ja da würde ich tatsächlich zu strukturfestem Holz wie Ahorn pur wechseln. Und die Wandstärke des Wirbelkastens immer im Verhältnis zur Wirbelstärke wählen.
Dann hält das. (siehe Geigen/gambenbau)
Mein Problem dabei ist, dass ich Hals und Wirbelkasten aus demselben Material bauen aber nicht (wie beim Lautenbau traditionell üblich) furnieren möchte. Da würde ich bei dem Monsterhals und -wirbelkasten mit Ahorn ein fettes Gewicht zusammenkriegen.

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Re: Tenorlaute

Beitrag von Zederndehner » Di 18. Jun 2019, 18:42

Hm, und wenn Du die Wirbellöcher fein mit Ahorn ausbuchst? Das wäre bei entsprechender Bearbeitung schick und stabil.

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Re: Tenorlaute

Beitrag von glambfmbasdler » Do 8. Aug 2019, 16:06

Hier geht nix vorwärts?
Stimmt - mir sind ein paar Projekte/Ereignisse dazwischen gekommen.
Irgendwann gehts weiter. Das wird mein Lückenfüller-Projekt.


Zederndehner hat geschrieben:
Di 18. Jun 2019, 18:42
Hm, und wenn Du die Wirbellöcher fein mit Ahorn ausbuchst? Das wäre bei entsprechender Bearbeitung schick und stabil.
Mit solchen Teilen o.ä.? https://www.ebay.de/itm/Satz-von-45pcs- ... 3244121809

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Re: Tenorlaute

Beitrag von Zederndehner » Do 8. Aug 2019, 17:11

Normalerweise gehe ich her und reibe die Wirbellöcher auf.
Dann drehe ich mit dem Wirbelschneider „falsche“ Wirbel und leime sie ein. Nach dem Trocknen werden die Überstände im und ausserhalb des Wirbelkastens sauber aufgeschnitten. Dann die Flächen zu den Wirbelkastenwangen feinarbeiten und neue Löcher bohren. (Leicht aus der Mitte, das der Versatz nochmal Stabilität bringt).

Dann die neuen Wirbellöcher aufweiten und zu den finalen Wirbeln anpassen( konus), Lackretusche - fertig.

So mach ich das immer. Und dabei aufpassen, das der Faserverlauf der falschen Wirbel 90 grad verdreht zum Faserverlauf des Wirbelkastens läuft. Dann hält das bombe. 8-)

Mit Klaviereinsätzen (Ebay) hab ich das noch nicht gesehen/ gemacht.

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